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Kombinierter Verkehr – Die Schiene als grüne Alternative

Schiene und Straße – kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch

Veröffentlicht am 15. Januar 2026

Der kombinierte Verkehr (KV) bündelt die Vorteile von LKW und Bahn: Flexibilität auf der Vor- und Nachlauffläche, Effizienz und Klimafreundlichkeit auf der Hauptstrecke. Trotzdem läuft der Hochlauf in Deutschland langsamer als gewünscht.

Kombinierter Verkehr – Die Schiene als grüne Alternative

Funktionsweise

Sattelauflieger oder Container werden per LKW zum nächsten KV-Terminal gefahren, dort auf den Zug verladen, über die Hauptstrecke transportiert und im Zielterminal wieder an einen LKW übergeben – ohne dass die Ware berührt wird.

Ökologische Bilanz

Ein Tonnenkilometer per Bahn verursacht rund 80 % weniger CO₂ als per LKW. Bei langen Strecken über 300 Kilometer ist die Bahn oft die nachhaltigste Wahl, sofern Infrastruktur und Fahrpläne mitspielen.

Förderprogramme

Der Bund fördert Anlagen, Umschlagsysteme und kombinierte Verkehre direkt. Auch Mautvorteile und Trassenpreisförderungen verbessern die Wirtschaftlichkeit – ein Blick lohnt sich für jeden Verlader.

Herausforderungen

Trassenkapazität, Pünktlichkeit und Terminalkapazität sind Engpässe. Hier ist die Politik gefordert, aber auch der Markt: digitale Buchungsplattformen und transparente Slot-Vergaben können viel bewegen.

Praxisbeispiele

Branchen mit großen Volumen wie Automotive, Chemie oder Konsumgüter setzen seit Jahren auf KV. Aber auch kleinere Versender können über Sammelverkehre teilnehmen.

Fazit

Der kombinierte Verkehr ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, Verkehr und Klima zu entlasten. Wir prüfen für unsere Kunden, welche Sendungen sich eignen – oft mehr, als zunächst vermutet.

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